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Balanced Scorecard

Eine Balanced Scorecard einzuführen bedeutet die Entwicklung eines Kennzahlensystems und Maßnahmenkatalogs auf der Basis einer vorab festgelegten Unternehmensstrategie. Das Ziel dabei ist, die Verfolgung der Strategieumsetzung (strategisches Feed-Back) über die damit verbundenen, notwendigen Veränderungsvorhaben und -maßnahmen.

Ein Nutzen einer Balanced Scorecard ist die Förderung der horizontalen und vertikalen Kommunikation der Strategie im Unternehmen. Erreicht wird dies mitunter durch eine systematische Kaskadierung der Visionen, der Strategien, der Ziele in sogenannten Handlungsfeldern.  Diese Handlungsfelder beinhalten Metriken zur Beurteilung der Strategieumsetzung.

Neben einer Balanced Scorecard mit strategischer Ausrichtung (BSC), sollte auch ein Kennzahlensystem mit operativer Ausrichtung (Prozessleistungen) implementiert sein, um auch die aktuelle Performance der Geschäftsprozesse beurteilen und steuern zu können.

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Requirement Management

Requirement Management ist vor allem dort von entscheidender Bedeutung, wo komplexe Produkte, Prozesse bzw. Systeme konzipiert werden und interdisziplinär sowie arbeitsteilig an deren Realisierung gearbeitet wird.

Das Ziel ist ein gemeinsames Verständnis der vielfältigen Anforderungen bei allen Beteiligten und Betroffenen zu erreichen und eine geklärte und dokumentierte Arbeitsgrundlage zu schaffen. Verschiedene Methoden (z.B. Anforderungserhebung, Anforderungsspezifikation, -analyse, -modellierung, -reviews) können diese Zielsetzung in systematischer und nachvollziehbarer Weise unterstützen.

Das Management von Anforderungen bedeutet, dass Prozesse und Verfahren definiert und implementiert werden, welche eine Erstellung, Aktualisierung und Verfügbarkeit der Anforderungsspezifikation und -dokumentation fortwährend gewährleisten.

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Wissensbilanz

Wissensbilanzen werden von Unternehmen genutzt, um die „weichen" Erfolgsfaktoren, das sogenannte intellektuelle Kapital eines Unternehmens zu ermitteln, zu analysieren und dessen Einsatz zu optimieren. Zum intellektuellen Kapital gehören das Humankapital, (Wert der Fähigkeiten und des Wissens), das Strukturkapital (Wert von Prozessen und Technologien) und das Beziehungskapital (Wert des Beziehungsnetzwerks)

.Mit der Wissensbilanz können ermittelte Erfolgsfaktoren des Geschäftsumfelds in ihrer Korrelation mit den eigenen Geschäftszielen, den Geschäftsstrategien und den Geschäftsprozessen untersucht werden, um diese Erkenntnisse für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg zu nutzen.

Eine erstellte und dokumentierte Wissensbilanz ist somit ein mittel- bis langfristiger Handlungsleitfaden und eine Grundlage für die Entwicklung von weiteren zukünftigen Strategien und Geschäftstätigkeiten.

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Lieferantenaudit

Lieferantenaudits dienen der Verbesserung von zugekauften Produkten oder Produktkomponenten sowie der organisatorischen, dispositiven und operativen Prozessabläufe beim und mit dem Lieferanten.

Im Lieferantenaudit werden in der Regel der Produktentwicklungsprozess, der Produkt-herstellungsprozess und der Produktlieferungsprozess beim Lieferanten in besonderer Weise betrachtet. Hierbei interessieren im Lieferantenaudit der Umgang mit den vom Kunden gestellten Anforderungen und Vorgaben (Plan-Do-Check-Act) und die Funktionsweise des vorhandenen Risikomanagements in den jeweiligen Prozessabläufen und den jeweiligen Prozessergebnissen beim Lieferanten.

Die Kenntnis des noch verbliebenen Restrisikos bei Lieferanten ermöglicht dem Kunden entsprechend zu agieren um mögliche Lieferprobleme präventiv zu reduzieren.

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Prozessaudit

Prozessaudits dienen der Verbesserung von Fertigungs- und Montageprozessen, von Handlings- und Transportprozessen. Hierzu ist es wichtig, das aktuelle Exzellenzniveau (Prozessleistung, Prozesswirtschaftlichkeit) zu ermitteln und die Prozessbefähiger (Mitarbeiter, Prozessschritte, Prüfschritte, Dokumente, etc.) des Prozesses zu sichten und zu beurteilen. Damit werden im Prozessaudit die „Wirkungen" mit den „Ursachen" verknüpft und Verbesserungsmaßnahmen können zielorientiert festgelegt werden. Die Wirksamkeit der Verbesserungsmaßnahmen und der Nutzen der durchgeführten Prozessaudits kann durch ein nachweisbares, verbessertes Exzellenzniveau wiederum sichtbar gemacht werden.

Als Richtlinie für die Durchführung von Prozessaudits im Umfeld der Automobilbranche gilt der VDA Band 6 Teil 3 (Serienproduktion) bzw. der VDA 6 Teil 7 (Einzelproduktion).

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Layered Process Audit

Layered Process Audits werden von Führungskräften aus verschiedenen Hierarchie ebenen durchgeführt. Als Arbeitsmittel dienen spezielle Checklisten mit einer einfachen „gut-schlecht"- Beurteilung. Die Auditergebnisse werden sofort mit den Mitarbeitern kommuniziert und mögliche Abweichungen werden sofort bearbeitet und soweit notwendig entsprechende Korrekturmaßnahmen eingeleitet. Die Auditergebnisse werden im Bereich selbst visualisiert und sind damit für die Mitarbeiter nachvollziehbar.

Durch LPA bekommen Führungskräfte und Mitarbeiter ein besseres Verständnis für die Prozessabläufe und -ergebnisse und wichtige Prozessaspekte werden für die Mitarbeiter in ihrer Erfüllung kontinuierlich dargestellt. Die Audits unterstützen die Zielsetzung der Prävention und dienen der Verbesserung der Prozessabläufe und -ergebnisse.

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Prozessorientiertes Audit / Geschäftsprozessaudit

Spätestens seit der Veröffentlichung der ISO 9000:2000 werden Managementsysteme vorzugsweise prozessorientiert entwickelt und umgesetzt. Dieser prozessorientierte Ansatz von Managementsystemen erfordert auch eine Weiterentwicklung der Auditprozesse und -verfahren. Zielsetzung ist nicht nur die Auditierung einzelner Normanforderungen, sondern die ganzheitliche Auditierung von Geschäftsprozessen und deren Schnittstellen auf Effektivität und Effizienz.

Der Fokus und die Zielsetzung von prozessorientierten Audits betrifft Leistungssteigerungen von Geschäftsprozessen und die Eliminierung von möglicherweise vorhandenen Blindleistungen, Verlusten oder Verschwendungen. Die Kompetenz von Auditoren muss sich weiterentwickeln zum „Spezialisten" für die Analyse, Bewertung und Verbesserung von Geschäftsprozessen in Zusammenarbeit mit den Prozessverantwortlichen und Prozessdurchführenden.

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Produktaudit

Neben der herstellungsbegleitenden Verifizierung / Validierung von Produkten bieten systematisch durchgeführte Produktaudits sehr gute Verbesserungspotentiale für Unternehmensprozesse und die Verkaufsprodukte. Produktaudits zu gestalten, durchzuführen, auszuwerten und zu nutzen, reduziert Qualitätskosten und generiert Erfahrungswissen für das Unternehmen.

Produktaudits dienen der systematischen Analyse und Beurteilung der qualitätssichernden und qualitätslenkenden Maßnahmen im Produktentstehungsprozess. Die Wirkung von Verbesserungsmaßnahmen lassen sich konkret und direkt nachvollziehen und beurteilen.

Als Richtlinie für die Durchführung von Produktaudits im Umfeld der Automobilbranche gilt der VDA Band 6 Teil 5.

 

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